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WIE ALLES BEGANN.

Gute Morgen Ihr lieben Leute,

heute mal 2 Bilder von unserer 1.Vereinskatze, durch die eigentlich alles ins rollen kam. Ich habe sie ihr bei uns im Ort aufgesammelt, sehr hungrig und klein, das war im Okt. 2013. Erkältet und dürr.
Sie wäre fast überfahren worden, Gott sei Dank konnte der Mann bremsen. Baby Minni, so heißt die Süße, lief auf einen Hof, ich kam gerade vom Einkaufen und hatte Katzenfutter im Auto.
Ein Junger Mann erzählte mir, hier auf dem Hof leben viele Katzen.
Eine freundliche Zeitgenossin war irgendwann vor ein paar Jahren weggezogen und hatte ihr schwangere Katze oder besser gesagt 2 Katzen einfach dort gelassen.
Minni war also schon die dritte oder vierte Generation danach. (dazu erzähl ich später mehr)

Der Herr sagte mir nimm ruhig mit, eine weniger. Gesagt getan, er gab mir einen Karton, ich fing sie ein und auf ging es ins neue Zuhause.

Meine Tochter war begeistert!
Weil mit fünf Katzen hatten wir ja noch nicht genug zu tun, ganz zu schweigen von den 2 großen Hunden und den 2 Findelkatzen die draußen lebten.

Die ersten Tage waren schlimm für Minni, (auch für meine Tochter, Minni kannte kein Katzenklo) sie musste viel über sich ergehen lassen, Augen putzen, spritzen, saubermachen…………..und dann 2 Tage später fing sie an zu spielen.
Aber sie war ziemlich schwach durch den Katzenschnupfen, fehlte ihr die Puste.
Dank der Rohfütterung und einiger Heilkräuter die ich ihr zusätzlich unter ihr Fressen mischte,
hatte sich 2 Monate später ihr Gesundheitszustand stabil und das Immunsystem wieder gestärkt.
Der Winter war da, aber Minni verbrachte diesen Winter noch im Haus! Sie schloss Freundschaft mit unseren anderen Katzen, auch mit den Hunden.

Es kam das Frühjahr, Minni so klein und schmächtig wurde trotzdem rollig, was hieß, sie bleibt im Haus bis sie da durch ist. Es gab für Minni, keine Gefahr alle Kater kastriert!
(bis auf den alten Hauskater, der an so was mit 15 Jahren kein Interesse mehr hat, aber das ist einen andere Geschichte)

Aber es kam auch der Tag für Minni wo sie unter das Messer musste.
Mein besonderer Dank gilt hier der Tierärztin Frau Dr. Kohlrusch aus Braunlage,Blankenburgerstr.14 (Tel. 05520- 923090 oder 0171 927 30 54)
super gut gemacht, schnell unkompliziert, fertig.

Minni war noch am gleichen Tag wohl auf!

Es kam für Minni die Zeit wo sie in den Garten durfte………….habe ich gelitten, es war mein Geburtstag und meine Minni war das erste Mal draußen und kam nicht wieder rein………ich habe gerufen…gesucht……..das sind eigentlich die schlimmsten Momente wenn wir Menschen loslassen müssen.

Abends um 21 Uhr hörte ich ein klägliches Mautzen, klein Minni hatte sich auf den Heuboden zum schlafen gelegt und kam nun nicht mehr runter, weil die Übung fehlte. Mein Mann und meine Tochter fingen sie ein und brachten sie wieder in Ihren geliebten Katzenbaum.


Ich wünsche mir das es allen Katzen so gut geht wie unserer Streunerkatze Minni, aber das kann ich allein nicht schaffen………so bitte ich euch um Mithilfe, sei es in Form von Arbeitseinsatz, Futter oder Geldspenden.

Formular zum Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/19751-baby-streunerkatzen-im-oberharz-brauchen-dringend-hilfe-fur-ein-katzenhaus?utm_campaign=email-notifications&utm_medium=www-betterplace-org--de--projects--19751-baby-streunerkatzen-im-oberharz-brauchen-dringend-hilfe-fur-ein-katzenhaus&utm_source=project_manager_notifier-project_activated_message

Wie sich der Verein dann gründete und warum…………FOLGT SPÄTER

 

 

Heimatlose Katzen versorgen – Richtige Vorgehensweise unsere Bitte an Sie !

 

In letzter Zeit bekomme ich immer mehr Hilferufe von Menschen, die ein gutes Herz haben und sich genauso Sorgen um heimatlose Katzen machen, wie ich es tue. Allein die Katzen zu füttern, weil man es gut mein, damit ist es leider nicht getan. Dabei muss man auch hier einiges beachten.

Laut Infektionsschutzgesetz dürfen Katzen eben im Freien in Wohngebieten zum Beispiel, nicht gefüttert werden. Das zum Einen. Es sollte mindestens ein Unterstand vorhanden sein. Dann sollten auch die Katzen, die umsorgt und gefüttert werden, wenigstens einmal oder wenn möglich mehrmals im Jahr von einem Tierarzt gesehen und untersucht werden, ob sie gesund sind, ob Tätowierungen vorhanden sind. Genauso ist es dringend erforderlich herauszufinden, ob sie eine Kastration schon hinter sich haben und ob evtl. ein Chip vorhanden ist.

Demnach wäre es auch möglich die Besitzer aufzufinden und eine sich vielleicht verlaufende Katze ihrem Besitzer wieder zurück zu bringen.

Zum anderen ist es aber auch wichtig diese Untersuchungen durchführen zu lassen, da Katzen u. a. Würmer, Giardien und auch Pilzsporen bekommen können und sie zugleich auch übertragen werden können. Oder auch Überträger sind. Manchmal sind die Katzen scheu oder sind so verwildert, dass es nicht immer einfach ist zu diesen Katzen Vertrauen zu bekommen und sie zu einem selbst. Das wir Menschen es gut meinen, können sie ja nicht riechen, wissen oder erahnen.

Bei den tätigen Tierschutzvereinen könnte man beispielsweise Lebensfallen ausleihen, um diese Tiere nicht zu schaden und ihnen auf sanfte Art entgegenzukommen. Einfach mal im Internet schauen, wo es in der Nähe Tierschutzvereine gibt. Auch bei Tierärzten bekommt man solche Fallen, hier könnte man dann diese Katzen beispielsweise untersuchen lassen. Und ob diese Katzen eine Kastration schon hatten und warum diese wichtig und unbedingt notwendig ist, denke ich kann sich jeder denken. Eins liegt klar auf der Hand, je länger man wegschaut und die Situation so hinnimmt, wie sie momentan ist, desto schlimmer und verheerender bricht die Situation zusammen und man wird wirklich nicht mehr Herr der Lage, wenn es eine Vielzahl von heimatlosen Katzen gibt, die immer mehr werden.

Es liegt, denke ich mir, auch in unserer Verantwortung, wie wir alle mit diesem Thema umgehen und inwieweit wir es zulassen mit diesem Thema sich zu beschäftigen.

Das heißt im Klartext: Wenn diesen heimatlosen Katzen nicht geholfen werden kann und möchte, so verfielfacht sich die Menge an heimatlosen Katzen durch unkontrollierte Würfe und unentdeckte Krankheitserreger werden unweigerlich weiter übertragen. Umso mehr ist es sehr wichtig, diesem Einhalt zu gebieten auf richtige Art und Vorgehensweise.

Wenn irgendwem eine Katze zuläuft oder man findet eine Katze, bitte informiert Euch erst einmal in der Nachbarschaft beispielsweise, oder beim Fundamt, wäre auch eine Möglichkeit, ob sie irgendjemanden gehört. Ansonsten läuft man Gefahr, dass es sich um Fundunterschlagung handelt. Auch solche Tatsachen müssen beachtet werden.

Wenn dies alles nicht zutrifft, dann vielleicht in der Nähe einen Tierarzt suchen und mit der Katze einem Besuch abstatten. Sollten in diesem Fall keine finanziellen Mittel vorhanden sein, sollte man aber nicht gleich die Flinte ins Korn legen. Hier wäre die Möglichkeit, Tierschutzvereine oder auch andere Organisationen anzusprechen und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Sicherlich wird es hier oder da einzelne Vorschläge oder Varianten, oder Möglichkeiten zur Durchführung einzelner Aktionen geben, um dem Tier Unterstützung zu geben und man braucht sich keine Sorgen zu machen, alles richtig gemacht zu haben und geholfen zu haben. Wenn eine scheue oder ängstliche Katze untersucht wurde oder kastriert wurde, währe die Möglichkeit, sie an der Futterstelle wieder zurück zu bringen. Anders ist es häufig bei zutraulichen Katzen, sie haben oder hatten ein zu Hause, dass heißt sie haben meistens einen Besitzer oder wie man auch sagen kann einen Dosenöffner/in.

Es gibt ja auch viele Katzen, die sich verlaufen haben oder sich ebend in der Gegend verirrt haben und die Besitzer suchen ihr geliebtes Haustier dann.

Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um Erfolg zu haben bei der Suche.

Beispielsweise bei Tierärzten nachfragen, oder in den Tierschutzvereinen mal Kontakt aufnehmen, hier werden die Tiere zum Beispiel auch angelegt und man kann sehr schnell Gewissheit haben, ob sein vermisstes Tier vielleicht hier Zuflucht gefunden hat.

Tasso wäre dann auch eine weitere Möglichkeit anzufragen, ob vielleicht hier ein Tier abgegeben wurde, das kann man auch sehr schnell erkunden, oder wo sich ein Tier gerade aufhält. Die Kontaktdaten, wie Telefonnummern und Adressen erfährt man meistens bei Tierärzten oder Tierschutzvereinen.

Wenn dies alles durchdacht wurde und erledigt wurde, sollte über eine gut organisierte Vermittlung in guten Händen nachgedacht werden.

Wenn alle diese Kriterien beachtet wurden und trotz alledem die eine oder andere Katze an der Futterstelle bleibt, bitte dann dafür sorgen, dass es hier nicht mehr Katzen werden, die zu dieser Futterstelle gelangen. Wenn allerdings es dann doch passiert, sollte man so verfahren, wie oben im Absatz beschrieben und erklärt wurde. Natürlich kann jederzeit auch bei uns nachgefragt werden, wenn man Hilfe benötigt. Wenn der Aufwand aber zu viel erscheint und nicht möglich ist, dann bitte erst gar keine Katze füttern.

Sie wandern dann von ganz alleine weiter und finden sicherlich einen anderen neuen Platz, wo sie bestimmt so behandelt werden wie wir es hier beschrieben haben und wie wir es auch tun würden.

Wenn Sie fragen haben rufen Sie uns an oder schrieben uns eine Email

 

   
© Streunerkatzen-Oberharz e.V.